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Husmann, B. (2016): «Die letzten und die ersten Tage…» Licht- und Schattenseiten der beruflichen Vita von Johannes Heinrich Schultz vor und nach 1945

Husmann, B. (2016): «Die letzten und die ersten Tage…» Licht- und Schattenseiten der beruflichen Vita von Johannes Heinrich Schultz vor und nach 1945
Dateigröße:
3.65 MB
Autor:
Björn Husmann
E-Mail:
praxis[at]bjoern-husmann[dot]de
Datum:
15. Oktober 2016
Downloads:
23 x

Björn Husmann

«Die letzten und die ersten Tage…» Licht- und Schattenseiten der beruflichen Vita von Johannes Heinrich Schultz vor und nach 1945


Im Fokus dieses Artikels steht die berufliche Biografie von Prof. Dr. Dr. h.c. J. H. Schultz, der im Allgemeinen vor allem als Begründer des Autogenen Trainings (AT) bekannt ist. Weniger bekannt sind seine Einflüsse auf die Professionalisierung der Psychotherapie im deutschsprachigen Raum zwischen Anfang des 20. Jahrhunderts und den späten 1960er Jahren. Schwerpunkt dieses Artikels ist sein Wirken 1933 bis ca. 1955 in Hinblick auf Hypnose, mittelbar aber auch bezogen auf AT und die damalige sog. «neue deutsche Seelenheilkunde». Ausgehend von einer Gesamt-Bibliografie (Husmann, 2015) wird dazu einleitend zunächst seine Arbeit mit Hypnose vor 1933 dargestellt. Anschließend werden exemplarische Veröffentli chun gen aus der NS-Zeit referiert, die Hinweise auf die damalige Rolle der Hypnose, des ATs sowie anderer psychotherapeutischer Methoden und auf Schultz diesbzgl. Positionierung geben. Dabei wird auch die Beziehung der «neuen deutsche Seelenheilkunde» zur Eugenik bzw. Euthanasie beleuchtet. Abschließend werden Schultz’ beruflichen Aktivitäten in der Nachkriegs zeit wiederum anhand von exemplarischen Veröffentlichungen skizziert, wobei auch die wenig kritische (Selbst-) Reflexion seiner Karriere in der NS-Zeit thematisiert wird

Schlüsselworte: Johannes Heinrich Schultz, Hypnose, Nationalsozialismus, Nachkriegszeit, Autogenes Training, «neue deutsche Seelenheilkunde», Psychotherapiegeschichte, medizinisch-psychotherapeutische Ganzheitsauffassungen

 

«The last and the first days…» Light and shadow in the work of Johannes Heinrich Schultz before and after 1945

This article focuses on the work of Prof. Dr. Dr. h.c. J. H. Schultz, who is normally known as the founder of autogenic training (AT). Most scholars are less familiar with his influence on the professionalization of psychotherapy in German-speaking countries from the beginning of the twentieth century until the late 1960s. Key aspects of this article are related to his work on hypnosis, either in connection with AT or the so-called «neue deutsche Seelenheilkunde». Based on the comprehensive bibliography of his work (Husmann, 2015), the article outlines exemplary publications from the period 1933-45, which allows the reader to appreciate the role of hypnosis, AT, and other psychotherapeutic methods during the Third Reich. The relationship between the «neue deutsche Seelenheilkunde», eugenics and euthanasia is also examined. Finally, the article offers a critical analysis of Schultz’s post-war publications, including his reflections on his career in the NS-system.

Keywords: Johannes Heinrich Schultz, hypnosis, National Socialism, post-war period, auto genic training, «neue deutsche Seelenheilkunde», history of psychotherapy, medical-psychotherapeutic holism concept

Veröffentlich in: Hypnose-ZHH (MEG-Stiftung, Hrsg.) 2016, 11 (1+2), 27-70

 

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