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Husmann, B. (2010): Entspannung ist einfach – man muss sich bloß richtig anstrengen! Plädoyer für eine integrative „Deutsche Gesellschaft für Entspannungsverfahren (DG-E e.V.)“

Husmann, B. (2010): Entspannung ist einfach – man muss sich bloß richtig anstrengen! Plädoyer für eine integrative „Deutsche Gesellschaft für Entspannungsverfahren (DG-E e.V.)“
Dateigröße:
407.46 kB
Autor:
Björn Husmann
E-Mail:
praxis[at]bjoern-husmann[dot]de
Datum:
21. Oktober 2016
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Björn Husmann

Entspannung ist einfach – man muss sich bloß richtig anstrengen! Plädoyer für eine integrative „Deutsche Gesellschaft für Entspannungsverfahren (DG-E e.V.)“

Die empirische Forschung hat deutlich gemacht, dass Entspannungsverfahren über mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede und über ein belegbares, gemeinsames Wirkungs­spektrum verfügen. Beides wird übersichtsartig dargestellt. Davon ausgehend wird im Zusammenhang mit der Ende 2009 erfolgten Gründung der „Deutschen Gesellschaft für Entspannungsverfahren“ und ihrer jüngst erfolgten Eintragung ins Vereinsregister für eine integrative „Architektur“ derselben geworben. Weiterhin werden die in der Fachöffentlichkeit vorherrschenden psychologischen Interpretationsmuster für Entspannungsverfahren, die einer wechselseitigen Bereicherung im Wege stehen und eine zukünftige Entwicklung behindern würden, kritisch hinterfragt und Ansätze eines moderneren psychologischen Verständnisses skizziert. Vor diesem Hintergrund wird dafür plädiert, Entspannungsverfahren als eine Art schützenswertes „Weltkulturerbe“ aufzufassen und ihre Gemeinsamkeiten genauso wie ihre Unterschiede respektvoll zu erforschen. Abschließend werden einige mögliche Konfliktlinien angesprochen, die sich einerseits aus den unterschiedlichen basalen Philosophien bzw. Meta-Theorien und andererseits aus berufspolitischen Fragen ergeben können. Dabei wird exemplarisch ein integratives Verständnis „durchgespielt“, um mögliche Syner­gieeffekte anzudeuten. Ebenso wird herausgearbeitet, weswegen eine „Deutsche Gesellschaft für Entspannungsverfahren“ das Attribut „wissenschaftlich fundiert“ sinnvollerweise weniger zur Aus- und Abgrenzung nutzen sollte, sondern stattdessen als Einschlusskriterium um z.B. bisher noch als „alternativ“ geltende, aber nachgewiesenermaßen wirksame Verfahren zu besserer Anerkennung zu verhelfen.

Schlüsselworte: Entspannungsverfahren: Methodik, Didaktik, Wirkungsweise, Effekte, (Kontra-)Indi­ka­tio­nen, psychologische Interpretation von Entspannungsverfahren, integratives Verständnis, Deutsche Gesellschaft für Entspannungsverfahren

eröffentlichung in: Entspannungsverfahren 2010, Zeitschrift der Psychologischen Fachgruppe Entspannungsverfahren und der Deutschen Gesellschaft für Entspannungsverfahren (DG-E e.V.) (Hrsg.), - Ausgabe 27, 10–46; Lengerich: Pabst Sc. Publ.

 

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